{"id":595,"date":"2012-04-15T15:23:35","date_gmt":"2012-04-15T13:23:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bachstrasse2.de\/?page_id=595"},"modified":"2012-04-15T20:43:32","modified_gmt":"2012-04-15T18:43:32","slug":"thailand-2001-2002-reisetagebuch","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.bachstrasse6.de\/?page_id=595","title":{"rendered":"Thailand 2001 \/ 2002 Reisetagebuch"},"content":{"rendered":"<p>P\u00fcnktlich um 9.00 Uhr stand am Morgen des <strong>29. Dezember<\/strong> Uri\u2019s Airport-Shuttle vor der T\u00fcr und brachte uns trotz dichtem Schneetreiben gewohnt zuverl\u00e4ssig zum Flughafen nach Frankfurt. W\u00e4hrend Torsten und Gabi wieder Richtung K\u00f6nigsbach fuhren, checkten wir ein und bekamen unsere Bordkarten. Alles schien planm\u00e4\u00dfig zu laufen. Bei der Kontrolle des Handgep\u00e4ck bemerkte die Dame vom Sicherheitsdienst: &#8222;Da ist eine Schere im Rucksack!&#8220; Eine Schere im Rucksack? Klar, denn wie immer war in meinem Schreibm\u00e4ppchen auch ein kleine Schere mit dabei. Doch was immer war, muss ja nach dem 11. September 2001 nicht weiterhin so sein und so verschwand die Schere in einen gro\u00dfen Eimer gef\u00fcllt mit den gleichen Utensilien. Pech gehabt! P\u00fcnktlich kamen wir zu unserem Gate und sa\u00dfen dann auch abflugbereit in der Boeing 747 von Thai Airways International. Die Fahrt zur Startbahn endete aber gleich auf dem Rollfeld, wo wir in eine lange Schlange eingereiht wurden. Der Grund? I&#8217;m dreaming of a white christmas? Schnee auf einem Flugzeug ist aber keineswegs ein Traum, weshalb alle Flugzeuge zuerst gr\u00fcndlich enteist werden mussten. Als dies geschehen war, war die Startbahn wieder zugeschneit und musste frisch ger\u00e4umt werden. Eineinhalb Stunden sp\u00e4ter als geplant ging es dann endlich up and away. \u00dcber den Wolken begann nun der exzellente Service der Thai Airways. Als \u201eMittagessen\u201c gab es einen Meeresfr\u00fcchtesalat, H\u00e4hnchen Curry \u201eKiew-wan\u201c mit ged\u00e4mpftem Reis, man wurde wahrhaft mit einem leckeren Rotwein abgef\u00fcllt und es gab sogar noch einen Brandy zum Verdauen. Fast ideale Voraussetzungen f\u00fcr einen gem\u00fctlichen Flugzeugschlaf, aber auch ohne diesen gingen die zw\u00f6lf Stunden dann irgendwie vor\u00fcber.<\/p>\n<p>Mit der Schnee- und Eisversp\u00e4tung kamen wir am Morgen des <strong>30. Dezember<\/strong> nat\u00fcrlich auch versp\u00e4tet am Internationalen Flughafen von Bangkok an, wo es daf\u00fcr aber bei der Einreise und am Gep\u00e4ckband wirklich z\u00fcgig ging. Ein Taxi brachte uns schlie\u00dflich zur Khao San Road, wo wir uns das <a href=\"http:\/\/www.newsiam.net\/\" target=\"_blank\">New Siam Guest House<\/a>\u00a0ausgekuckt hatten. Mit einer vorherigen Zimmerreservierung hatte es leider nicht geklappt, ein Zimmer (mit Dusche und WC auf dem Stock) war trotzdem noch frei. Zuerst einmal unter die Dusche, ein wenig ausgepackt und sogleich kam der gro\u00dfe Schreck! Wo war mein Flugticket? Zumindest nicht mit mir in Bangkok! Die verzweifelte Suche brachte kein Ergebnis, guter Rat war nun teuer. Da Sonntag war, war jedoch klar, dass heute nichts mehr erreicht werden konnte. Also: Cool Down und nicht gleich den Spa\u00df am Urlaub verlieren. Mit einem Tuk Tuk fuhren wir zur General Post Office und es bewahrheitete sich gleich wieder, dass es extrem schwierig ist, den Fahrern das gew\u00fcnschte Fahrtziel begreiflich zu machen. Bei der Post wollte ich eigentlich ein Telegramm aufgeben, um meinen Gro\u00dfeltern zur Diamantenen Hochzeit zu gratulieren, doch die Telegrammabteilung war nicht besetzt. Pech gehabt! Nachdem wir am GPO Pier gerade noch einem Bootstour-Schlepper entkommen waren, gingen wir dann am Oriental Pier an Bord eines der Menam Chao Phraya Expressboote (pro Fahrt 8 Baht), das uns zum Thien Pier brachte. Dort stiegen wir auf die F\u00e4hre \u00fcber den Fluss um und waren somit schon direkt am Wat Arun (Tempel der Morgenr\u00f6te) angekommen. W\u00e4hrend man 1993 noch die steilen Stufen bis zur obersten Plattform hinaufsteigen konnte, geht dies nun leider nicht mehr. Dennoch ist der Blick auf den mit allerlei Keramik besetzten Prang immer noch spektakul\u00e4r. Nach einem kurzen Happen an der Stra\u00dfe war Wat Saket, auch Golden Mount genannt, unser n\u00e4chstes Ziel. Von oben hat man einen tollen Blick auf die umliegenden Stadtteile sowie die Skyline von Bangkok (sofern es Wetter und Smog zulassen). Am Siam Square folgte dann noch ein Bummel durch die zahlreichen L\u00e4den und Kaufh\u00e4user, bevor wir mit dem 47er Stadtbus (f\u00fcr 3,5 Baht) in Richtung Khao San Road zur\u00fcckkamen. Dort endet dann auch der erste Tag mit Abendessen und Stra\u00dfenmarkt. Die erste Nacht war jedoch vom Jetlag und einigen bellenden Hunden beeinflusst sehr unruhig.<\/p>\n<p>Der <strong>31. Januar<\/strong> war in Bangkok zun\u00e4chst einmal ein Tag wie jeder andere. Zuerst marschierten wir zum B\u00fcro von Thai Airways, denn das verlorene Ticket brannte mir doch unter den N\u00e4geln. Nachdem ich zum Gl\u00fcck wenigstens eine Kopie des Tickets vorlegen konnte, war das Problem schon gar nicht mehr so gro\u00df, jedoch sollte ich f\u00fcr die Ausstellung eines Ersatztickets unbedingt eine Verlustanzeige der Polizei vorlegen. Da wir gleich am n\u00e4chsten Tag weiterreisen wollten und zudem zumindest ein halber Feiertag (Silvester) war, mussten wir uns sputen. Zum Gl\u00fcck gab es um die Ecke ein Polizeirevier und es war auch noch ein englischsprechender Beamter da. Der nahm die Daten auf, verklickerte es seinem nur thaisprechenden Kollegen, welcher die Anzeige ausfertigte. Diese wurde so auch von Mrs. Suprannee von Thai Airways akzeptiert, jedoch mussten sie die Herkunft des Tickets noch mit Europa abkl\u00e4ren. Ich sollte mich in vier Tagen noch einmal telefonisch bei ihr melden, f\u00fcr den heutigen Tag war aber alles notwendige getan. Halbwegs beruhigt machten wir uns nun auf den Weg zum Wat Phra Keo \/ Grand Palace, eine der Hauptsehensw\u00fcrdigkeiten in Bangkok. Korrekt gekleidet besichtigten wir die Anlage, in der es an allen Ecken und Enden golden schimmert und glitzert. Mit Worten kann man dies nur sehr schwer beschreiben, auf jeden Fall ist es total beeindruckend. Neben Touristen aus aller Welt, gibt es dort auch viele Buddhisten, die sich vor dem Smaragd-Buddha zum Gebet niederknien oder ihre Opfergaben bringen. Gleich daneben gibt es im Wat Po eine 45 Meter lange liegende Buddha-Statue zu sehen, die bei unserem Besuch jedoch f\u00fcr Renovierungsarbeiten einger\u00fcstet war. Im Gift Shop hatte ich auch schon am zweiten Urlaubstag (!!!) das erste Mitbringsel erworben, das ich daf\u00fcr nun noch gute drei Wochen mit herumtragen durfte. Mit dem Expressboot fuhren wir anschlie\u00dfend vom Thien Pier zum Phra Athit Pier, das nur wenige Meter von unserem Guest House entfernt liegt. F\u00fcr den Silvesterabend hatten wir uns den Patpong Nachtmarkt auf unser Programm gesetzt und fuhren dort mit einem Tuk Tuk hin (der erste Fahrer schaffte es nur bis zum Bahnhof, der zweite dann bis zum Ziel). Auf dem Weg zum Silvesterdinner entdeckten wir, dass die Silom Road komplett f\u00fcr den Verkehr gesperrt war und mit zahlreichen Verkaufs- + Essensst\u00e4nden sowie mehreren kleinen und einer gro\u00dfen B\u00fchne ein regelrechtes Volksfest aufgebaut war. Auf der Hauptb\u00fchne startete um 22.00 Uhr eine Show des thail\u00e4ndischen Fernsehens, auf den kleinen B\u00fchnen gab es Livemusik und einen Tanzkurs (!). Die Zeit bis Mitternacht verging wie im Flug und inmitten zigtausender Menschen haben wir schlie\u00dflich aufs neue Jahr angesto\u00dfen. Auch in der Khao San Road war noch weit nach Zw\u00f6lf jede Menge los. Happy New Year!<\/p>\n<p>Gut im Neuen Jahr angekommen, ging es dann am <strong>1. Januar<\/strong> weiter nach Ayutthaya, der zweiten Station unserer Reise. Ein Taxi brachte uns zum Bahnhof, mit dem Zug erreichten wir die fr\u00fchere K\u00f6nigsstadt des siamesischen Reichs. Das vom Reisef\u00fchrer empfohlene Guest House war wegen Bauarbeiten geschlossen, wir fanden jedoch gleich auf der Nachbarschaft bei Tony\u2019s Place ein ad\u00e4quates Qaurtier. Zuerst orientierten wir uns ein wenig in der recht geruhsamen Kleinstadt und entdeckten dabei einen tollen Markt, der ein riesiges Spektrum von Obst, Gem\u00fcse, allerlei zu Essen und vor allem auch so nette Dinge wie Schildkr\u00f6ten, Schlangen und Fr\u00f6sche bot. Trotz letztgenannten Optionen gab es beim Mut zum Risiko f\u00fcr einen kleinen Imbiss keine unliebsame \u00dcberraschung. Unsere besondere Aufmerksamkeit erweckte ein Werbeauto, das durch die Stra\u00dfen fuhr und lautdr\u00f6hnend \u201eJingle Bells\u201c spielte (wohlgemerkt bei locker<br \/>\n35\u00b0 C im Schatten). Einfach Verr\u00fcckt! Am Nachmittag besichtigten wir den Wat Ratburana und den Wat Mahathat, bevor es am Abend im Ruenpae (einem schwimmenden Restaurant) Dinner gab. Kulturell ist Ayutthaya ganz bestimmt eine Reise wert, abends ist daf\u00fcr aber wirklich nichts geboten. Schon um Acht schienen wirklich die Gehwege hochgeklappt zu sein.<\/p>\n<p>F\u00fcr den <strong>2. Januar<\/strong> hatten wir zun\u00e4chst eine Bootstour rund um die vom Menam Chao Phraya und zwei seiner Nebenfl\u00fcsse umschlossene Altstadt von Ayutthaya gebucht. Vom Boot aus hatte man einen tolle Perspektive auf die am Wasser liegenden Tempelanlagen und bekam auch einen guten Einblick in das Leben am und im Wasser. Obwohl der Fluss nicht gerade nach Schwimmbecken ausschaut und auch Wasserschlangen unterwegs waren, wird darin gebadet, gespielt und gewaschen. Bei einem Zwischenstop sahen wir uns noch den Wat Puthai Sawan an. Danach erfrischten wir uns kurz in unserem Guest House, bevor wir gegen Mittag zum eigentlichen <a href=\"http:\/\/www.unesco.org\/whc\/sites\/576.htm\" target=\"_blank\">Palastbereich<\/a> kamen. In unserer \u00fcberschw\u00e4nglichen Neugier schreckten wir auf dem Weg dahin nicht einmal vor gesperrten Br\u00fccken zur\u00fcck, deren \u00dcberquerung uns aber nicht ans Ziel sondern voll in eine Sackgasse f\u00fchrte. Am dem korrekten Weg erreichten wir die Anlage wo wir uns den Wat Phra Si San Phet und das Viharn Phra Mongkol Bophit anschauten. In der benachbarten Essens- und Souvenirmeile konnte Ralf sogar noch das Kost\u00fcm f\u00fcr seinen kommenden Faschingsauftritt erwerben. Nichts ist unm\u00f6glich! Hinter dem eigentlichen Palastbereich liegt etwas versteckt das Wat Lokayasutha, wo eine der gr\u00f6\u00dften liegenden Buddha-Figuren aus Stuck zu sehen ist. Nachdem das Klostergeb\u00e4ude abgebrannt ist, ruht sie nun unter freiem Himmel. Mit einem Blick ins Internet und einem guten Abendessen in unserem Guest House klang der interessante Tag aus.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Weiterreise nach Sukothai hatten wir uns am <strong>3. Januar<\/strong> den Bus um 9.50 Uhr ausgesucht. Das n\u00e4chste Quartier hatten wir bereits telefonisch vorreserviert und unsere Ankunft bis 18.00 Uhr zugesagt. Soweit die Theorie. Als wir p\u00fcnktlich am Busterminal waren mussten wir erfahren, dass der Bus genauso wie sein Vorg\u00e4nger wegen Unfall oder \u00e4hnlichem nicht fahren w\u00fcrde, es aber m\u00f6glicherweise mit dem n\u00e4chsten Bus um 12.00 Uhr klappen k\u00f6nnte. Nun war guter Rat teuer, denn mit diesem w\u00e4re es doch schon sehr sp\u00e4t geworden. Der Taxifahrer hatte nun die Idee, dass um Halb Elf ein Zug nach Phitsanulok fahren w\u00fcrde, von wo aus wiederum ein Bus nach Sukothai f\u00e4hrt. H\u00f6rte sich gut an, weshalb wir uns also zum Bahnhof bringen lie\u00dfen. Als wir schon die Fahrkarte in den H\u00e4nden hielten, fiel uns auf, dass es ein absoluter Bummelzug war und wir noch sp\u00e4ter als mit dem 12.00 Uhr \u2013 Bus unser Ziel erreichen w\u00fcrden. Toll! Kurzentschlossen lie\u00dfen wir uns dann eben wieder zur\u00fcck zum Busterminal bringen und warteten geduldig darauf, dass der Bus nun auch tats\u00e4chlich kommen w\u00fcrde. Das tat er auch, jedoch war er schon in Ayutthaya voll besetzt. Was soll\u2019s?! Es waren ja nur f\u00fcnf Stunden Fahrzeit und die w\u00fcrden auch irgendwie vorbeigehen. Nach etwa der H\u00e4lfte der Strecke konnten wir zum Gl\u00fcck in Nakhon Sawan den Platz im Gang gegen einen normalen Sitzplatz eintauschen und kamen \u00fcber Kamphaeng Phet mit einer guten Stunde Versp\u00e4tung in Sukothai an. Trotz der versp\u00e4teten Ankunft bekamen wir im Banthai Guest House unseren reservierten Bungalow. Eine wirklich urige H\u00fctte mit Moskitonetz und eigenem Bad, dessen Nutzung wir aber aufgrund massiver Moskitobelagerung auf das notwendigste beschr\u00e4nkten. Auf dem kleinen Nachtmarkt gab es schlie\u00dflich Abendessen und den Nachtisch von einer lustlosen Bananen-Pancake-Braterin.<\/p>\n<p>Am <strong>4. Januar<\/strong> liehen wir uns gleich nach dem Fr\u00fchst\u00fcck ein Moped, mit dem wir Old Sukothai erkunden wollten. Da die Anlage sehr weit verstreut ist, ging es damit doch wesentlich einfacher als mit Bus, zu Fu\u00df oder mit dem Fahrrad. In der k\u00fchlen Morgenluft sausten wir die 12 Kilometer von New nach Old Sukothai, wo wir uns am Eingang des <a href=\"http:\/\/www.unesco.org\/whc\/sites\/574.htm\" target=\"_blank\">Old Sukothai Historical Park<\/a> gleich ein Kombi-Ticket f\u00fcr den ganzen Bereich besorgten. Aufgrund der Gr\u00f6\u00dfe verteilen sich die Besucher gut auf der ganzen Anlage und da Sukothai sehr viel weiter von Bangkok entfernt ist als Ayutthaya, bleibt man zudem von Horden von Bustouristen verschont. Das Genie\u00dfen und Staunen bekommt so eine ganz andere Qualit\u00e4t. Sukothai gilt als die Wiege Thailands und wurde im 13. Jahrhundert zum ersten gro\u00dfen Machtzentrum der Thai, unter anderem wurde hier auch das erste Thai-Alphabet entwickelt. Auf unserer Runde lag zun\u00e4chst der Wat Sri Sawai, der Wat Trapang Ngoen und der auf einer kleinen Insel gelegene Wat Sra Si. Wat Mahathat, der k\u00f6nigliche Tempel, war zur Zeit der Sukothai-Periode das gr\u00f6\u00dfte religi\u00f6se Heiligtum des Landes. Das Ramkhamhaeng National Museum muss man nicht unbedingt gesehen haben, aber da es im Preis enthalten war, schauten wir es uns eben auch an. Etwas au\u00dferhalb des Kernbereichs besuchten wir das Wat Phra Phai Luang, das schon zu Khmer-Zeiten im 12. Jahrhundert ein bedeutendes hinduistisches Heiligtum gewesen sein soll. Gleich daneben im Wat Sri Chum erhebt sich ein riesiger sitzender Buddha aus dem 14. Jahrhundert. Auch au\u00dferhalb der inneren Zone finden sich \u00fcberall \u00dcberreste kleinerer und gr\u00f6\u00dferer Tempelanlagen, mit dem Motorrad war es aber kein Problem auch zu entlegereren Ecken zu kommen. Zum Wat Sapan Hin musste man einen 50 m hohen H\u00fcgel besteigen, bevor man die 12,5 m hohe stehende Buddha-Statue vor sich hatte. Gleich danach kommt man zum Phra Ruang Damm, der zumindest ein nettes Landschaftsbild bietet. Nachdem die Kultur ausgiebig bedient wurde, meldete sich so langsam auch wieder der Magen, weshalb wir zum Mittagessen eine kleine Pause machten. Mit dem Wat Chetuphon schloss sich unsere Rundfahrt in Old Sukothai. F\u00fcr den Weg zur\u00fcck nach New Sukothai w\u00e4hlten wir eine kleine Nebenstra\u00dfe, auf die uns der Guest House Besitzer aufmerksam gemacht hatte. In gem\u00e4chlichem Tempo gab es nun Thai-Leben live und hautnah. Ganz interessant war es auch die verschiedenen Stadien des Reisanbaus zu beobachten. Zum Abendessen waren wir auch an diesem Tag wieder auf dem Nachtmarkt und bummelten danach noch ein wenig durch die kleine Innenstadt von Sukothai.<\/p>\n<p>Der <strong>5. Januar<\/strong> sollte uns von Sukothai nach Chiang Mai, der zweitgr\u00f6\u00dften Stadt Thailands bringen. Am Busterminal bestiegen wir den Wintour-Bus, der uns \u00fcber Tak und Lampang zum n\u00f6rdlichsten Punkt unserer Reise brachte. Unterwegs zeigte sich schnell ein weitverbreitetes Problem, denn die Klimaanlage machte aus dem Bus einen fahrenden K\u00fchlschrank und mit T-Shirt und kurzer Hose ist das alles andere als angenehm. Zum Gl\u00fcck war das Gep\u00e4ck und somit lang\u00e4rmlige Abhilfe greifbar. Von Sukothai aus hatten wir schon wieder das neue Quartier reserviert und konnten dadurch den Guest House \u2013 Schleppern am Busterminal von Chiang Mai entgehen. Ein kurzer Anruf und schon wurden wir vom hauseigenen Bus abgeholt und zum <a href=\"http:\/\/www.eaglehouse.com\/\" target=\"_blank\">Eaglehouse Nr. 2<\/a> gebracht. Am Busterminal hatten wir auch gleich schon das Ticket f\u00fcr die Weiterfahrt nach Nakhon Ratchasima (Korat) gel\u00f6st und am Bahnhof besorgten wir uns die Fahrkarte, die uns von Bangkok nach Koh Samui bringen sollte. Frisch geduscht schauten wir uns erst einmal ein bisschen in der Gegend um und machten uns auf den Weg zum Nachtmarkt. In einem Open Air Seafood Restaurant gab es an diesem Abend King Prawns, das mit Abstand teuerste Essen der ganzen Reise. Im wilden Get\u00fcmmel des riesigen Marktes gab es allerlei zu sehen und wir konnten auch das ein oder andere Schn\u00e4ppchen machen.<\/p>\n<p>F\u00fcr den <strong>6. Januar<\/strong> hatten wir eine Tagestour gebucht, da wir f\u00fcr mehr auch gar keine Zeit eingeplant hatten. Zun\u00e4chst erwartete uns eine Elefantenshow bei der die Dickh\u00e4uter St\u00e4mme herumtrugen, Fu\u00dfball spielten, Handst\u00e4nde zeigten, Musik (!!!) machten und eine spezielle Version der Thai-Massage vorf\u00fchrten. Danach durften wir selbst auf dem R\u00fccken eines Elefanten Platz nehmen und wurden eine Stunde durch den Urwald geschaukelt. Allerlei Ride-In Souvenirst\u00e4nde s\u00e4umten den Weg. Bamboo-Rafting h\u00f6rt sich spektakul\u00e4r an, war aber erwartungsgem\u00e4\u00df nur ein geruhsames Dahind\u00fcmpeln. Interessant war da mehr die Unterhaltung mit unseren israelischen Mitfahrern. Nach dem Mittagessen wurden wir mit einem heftig klappernden Ochsenwagen zu einem Lisu-Dorf gebracht, bei dem die Kinder einen traditionellen Tanz auff\u00fchrten. Zuschauen war ja noch ganz witzig, doch dann wurde aus Spa\u00df pl\u00f6tzlich Ernst, als ein Teil der Gruppe zum Mittanzen aufgefordert wurde. Ich m\u00fchte mich mit der Schrittfolge ab und Ralf knipste freundlich grinsend. Die letzte Station der Tour war eine Orchideenfarm, wo man die Aufzucht der in allen Farben bl\u00fchenden Pflanzen beobachten konnte. Als wir am Abend auf dem Weg zum Nachtmarkt waren, entdeckten wir beim Tapae Gate ein kleines Stadion, indem eine Sportveranstaltung stattfinden sollte. Es handelte sich dabei um Takraw, ein thail\u00e4ndischer Nationalsport. Der Stadionsprecher beschrieb es als eine Mischung aus Fu\u00dfball, Volleyball, Tischtennis und Gymnastik, man k\u00f6nnte es auch mit Schn\u00fcrles vergleichen. Zun\u00e4chst spickten wir ein wenig durch die Absperrungen, holten uns aber dann doch auch Tickets. Der Gymnastik-Anteil ist dem Spiel auch deutlich anzusehen, denn es ist schon richtig akrobatisch wie mit Fallr\u00fcckziehern und Scherenschl\u00e4gen der aus Korb bestehende Ball gespielt wird. In einer Spielpause wurden noch T-Shirts verlost, leider wurden aber unsere Nummern nicht gezogen. Nachdem wir genug gesehen hatten, gingen wir noch mal auf den Nachtmarkt, da der Magen knurrte und auch noch einige Mitbringsel besorgt werden mussten.<\/p>\n<p>Da wir am Abend weiterreisen wollten, mussten wir dann am Morgen des <strong>7. Januar<\/strong> unser Zimmer im <a href=\"http:\/\/www.eaglehouse.com\/\" target=\"_blank\">Eaglehouse Nr. 2<\/a> r\u00e4umen, konnten aber unser Gep\u00e4ck dort noch unterstellen. Als erstes schauten wir im B\u00fcro von Thai Airways vorbei, denn der leidige Ticketverlust war ja noch immer nicht aus der Welt geschafft. Ein kurzer Anruf in Bangkok best\u00e4tigte nun aber dass die \u00dcberpr\u00fcfungen erfolgreich waren und ich dann dort mein Ersatzticket bekommen w\u00fcrde. Zun\u00e4chst schauten wir im hochmodernen Kad Suan Kaeo Center vorbei, da Ralf auch noch Geldnachschub ben\u00f6tigte. Beim Bummel durch das Kaufhaus kamen wir auf die Idee, dass es doch m\u00f6glich sein m\u00fcsste, in einem der vielen Stoff- und Anzugl\u00e4den den dringend ben\u00f6tigten Rockstoff f\u00fcr die <a href=\"http:\/\/www.schildwach-hexen.de\" target=\"_blank\">Schildwach-Hexen<\/a> zu finden (der alte Stoff geht zur Neige und in Deutschland war bisher nichts vergleichbares zu bekommen). Entlang der alten Stadtmauer kamen wir wieder innerhalb der Altstadt zum Wat Phra Sing. Vorbei am schon wieder im Aufbau befindlichen Nachtmarkt kamen wir zum Warorot Markt, den man gesehen haben muss. Keine Frage! Riesige Markthallen voll mit kleinen St\u00e4nden, die anbieten was das Herz begehrt. Feuerwerksk\u00f6rper neben Gew\u00fcrzen, Unterw\u00e4sche neben frischem Fisch, Obst und Gem\u00fcse soweit man blicken kann und Imbisse jeder Art. Ralf kaufte sich sogar noch zu einem Spottpreis K\u00fcchenmesser. Beim Schlendern durch den Markt kam uns wieder der Rockstoff f\u00fcr die <a href=\"http:\/\/www.schildwach-hexen.de\/\" target=\"_blank\">Schildwach-Hexen<\/a> in den Sinn. Per E-Mail informierten wir also zun\u00e4chst einmal die Heimat und lie\u00dfen uns weitere Details zum ben\u00f6tigten Stoff und zum preislichen Limit geben. Nachdem wir noch etwas gegessen hatten, holten wir unser Gep\u00e4ck im <a href=\"http:\/\/www.eaglehouse.com\/\" target=\"_blank\">Eaglehouse Nr. 2<\/a> ab und fuhren mit einem Sielor zum Busterminal. Um 20.30 Uhr nahmen wir dann dort im V.I.P.-Bus nach Nakhon Ratchasima (Korat) Platz. In den V.I.P.-Bussen gibt es weniger Sitze, sodass man sich besser ausbreiten und flachlegen kann. Es gab Getr\u00e4nke, kleine Snacks, thail\u00e4ndische Videoberieselung zur Unterhaltung und bei einem Zwischenstop sogar noch einen Mitternachtshappen.<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Morgen des <strong>8. Januar<\/strong> war unser Bus dann in Nakhon Ratchasima (Korat), wo wir jedoch gleich in den n\u00e4chsten Bus stiegen, der uns nach Pak Chong brachte. Als wir dort ausstiegen, wurden wir gleich von Mitarbeitern der <a href=\"http:\/\/www.khaoyai-garden-lodge.de\/\" target=\"_blank\">Khao Yai Garden Lodge<\/a> abgepasst, aber da wir sowieso dorthin wollten wehrten wir uns nicht gro\u00df und lie\u00dfen uns dort hinfahren. Die Zimmer und ihr Preis waren in Ordnung, somit blieben wir auch dort. Besitzer ist ein Berliner dem auch nach langem Aufenthalt in Thailand der angestammte Dialekt noch deutlich anzuh\u00f6ren ist. Nach der Nacht im Bus ruhten wir uns zuerst ein wenig aus, bevor am Nachtmittag der erste Teil der Entdeckungstour startete. Ziel war zun\u00e4chst eine H\u00f6hle, in der es zahlreiche Tropfsteine und vor allem Flederm\u00e4use aus n\u00e4chster N\u00e4he zu sehen gab. Im Schein der Taschenlampen schl\u00e4ngelten wir uns durch die engen G\u00e4nge, bevor ein Aussichtspunkt einen tollen Blick auf die Umgebung erlaubte. Zur\u00fcck in der <a href=\"http:\/\/www.khaoyai-garden-lodge.de\/\" target=\"_blank\">Khao Yai Garden Lodge<\/a> st\u00e4rkten wir uns und als es schon d\u00e4mmerte, fuhren wir in Richtung des Nationalparks wo wir ein besonderes Naturschauspiel zu sehen bekommen sollten. Wie bestellt kam aus einer H\u00f6hle eines Kalksteinh\u00fcgels ein dichter Schwarm von rund zwei Millionen Flederm\u00e4usen geflogen. Ihr Ziel ist der Khao Yai Nationalpark, wo sie die Nacht zum Fressen nutzen, bevor sie wieder einzeln in die H\u00f6hle zur\u00fcckkehren. Beeindruckend! Es war nun schon dunkel geworden als wir das erste Mal in den Khao Yai Nationalpark hineinfuhren. Am Visitor\u2019s Center wechselten wir das Fahrzeug und begaben uns mit einem Scheinwerfer bewaffnet auf eine Nachtfahrt durch den Park. Das Ergebnis war jedoch eher d\u00fcrftig, wenn man mal von einigen Rehen absieht. Auf jeden Fall war es ziemlich k\u00fchl geworden und mit Jacke und langer Hosen war bestimmt nicht zu warm angezogen. Da die <a href=\"http:\/\/www.khaoyai-garden-lodge.de\/\" target=\"_blank\">Khao Yai Garden Lodge<\/a> an der Stra\u00dfe zum Nationalpark liegt, gab es dort auch nur ein eingeschr\u00e4nktes Angebot an Restaurants, Kneipen oder \u00e4hnlichem, es sei denn man hat Lust auf Karaoke oder m\u00f6chte sich n\u00e4her mit der einheimischen Damenwelt besch\u00e4ftigen. F\u00fcr das Abendessen sind wir f\u00fcndig geworden, auf alles weitere haben wir dann doch gerne verzichtet.<\/p>\n<p>Nach dem Vorgeschmack am Tag zuvor, waren wir dann am <strong>9. Januar<\/strong> komplett im Khao Yai Nationalpark unterwegs. Schon gleich nach dem Eingang sahen wir die ersten Affen am Stra\u00dfenrand herumspringen, wir zogen uns aber zun\u00e4chst zum Trekking in den Dschungel zur\u00fcck. Dort alleine den Weg zu finden w\u00e4re sicherlich nicht so einfach gewesen, aber mit Hilfe unseres Guides war es nat\u00fcrlich kein Problem. Zudem erfuhren wir unterwegs noch allerlei \u00fcber die Fauna und Flora im Nationalpark. Unter anderem machten wir Bekanntschaft mit dem Zimtbaum und wissen nun wie Sandelholz ausschaut. Tiere gab es keine zu sehen, da sich diese zumindest am Tag fernab der Pfade verstecken. Trotzdem hatte unser Guide tierische Angst vor einer K\u00f6nigskobra, die er erst am Tag zuvor gesehen hatte. Auf dem Weg zum Essen sahen wir auf der Stra\u00dfe und im Geb\u00fcsch noch jede Menge Affen, die durch die vielen Touristen schon halbwegs zahm geworden sind. Nach dem Mittagessen kamen wir zum Haew Suwat Wasserfall, besichtigten ihn aber nur ohne selber baden zu gehen. Am Parkplatz trafen wir auch noch einige Rehe, die die M\u00fclltonnen als Nahrungsquelle entdeckt haben. \u00dcber eine heftige R\u00fcttelpiste und einen kleinen Fu\u00dfweg kamen wir am sp\u00e4ten Mittag zu einem herrlichen Aussichtspunkt, der auf jeden Fall ein weiterer H\u00f6hepunkt der Tour war. Am Abend vertrieben wir uns mit den beschr\u00e4nkten M\u00f6glichkeiten in der Umgebung unseres Quartiers die Zeit, verzichteten aber wiederum auf das eher zweifelhafte Angebot einiger Karaoke-Bars, da Ralf seine Stimme f\u00fcr seinen Faschingsauftritt schonen wollte.<\/p>\n<p>Am <strong>10. Januar<\/strong> lie\u00dfen wir uns von der <a href=\"http:\/\/www.khaoyai-garden-lodge.de\/\" target=\"_blank\">Khao Yai Garden Lodge<\/a> zum Bahnhof von Pak Chong bringen. Um 9.39 Uhr kam dann ein Ordinary Train, der gegen 14.00 Uhr am Hua Lamphong Bahnhof von Bangkok war. Zahlreiche Verk\u00e4ufer patrouillierten st\u00e4ndig durch die Waggons und versorgten die Reisenden mit Getr\u00e4nken, Obst, gebratenen H\u00e4hnchen und vielerlei mehr. In Bangkok gaben wir zuerst einmal unsere Rucks\u00e4cke bei der Gep\u00e4ckaufbewahrung ab, f\u00fcllten unsere Reisekasse auf und nahmen einen kleinen Imbiss ein. Die Pause bis zur Weiterreise nutzten wir f\u00fcr einen kleinen Bummel durch Bangkok\u2019s Chinatown. Um 18.20 Uhr sa\u00dfen wir dann schon wieder im Nachtzug, der uns nach Surat Thani bringen sollte. Gegen Acht kam da der Schaffner und bereitete die Betten f\u00fcr die Nacht vor. Die Sitze wurden heruntergeklappt und oben die zweite Etage eingerichtet. Mit Matratze und Bettw\u00e4sche ist es einigerma\u00dfen bequem, wenn auch\u00a0 das Bett f\u00fcr einen durchschnittlich gro\u00dfen Mitteleurop\u00e4er doch empfindlich zu\u00a0kurz ist.<\/p>\n<p>Einigerma\u00dfen gut geschlafen\u00a0erreichten wir dann am fr\u00fchen Morgen des <strong>11. Januar<\/strong> Surat Thani. Der halbe Zug stieg aus und in Busse mit Ziel Krabi und Koh Samui um. Damit wurden wir zur Anlegestelle der F\u00e4hre gebracht, die aber mehr mit einem Viehtransport als mit angenehmem Reisen gemeinsam hatte. Darauf schipperten wir nun rund drei Stunden Koh Samui entgegen, wo wir schlie\u00dflich in Nathon wieder von Bord gingen. Die M\u00fcdigkeit meldete sich so langsam, doch an Ausruhen, Ablegen, Auspacken war noch nicht zu denken, denn vorher brauchten wir ja noch ein Quartier. Erster Anlaufpunkt war das Bantai Resort am Ban Tai Beach im Norden der Insel. Eine idyllische Bungalow-Anlage direkt am Meer, aber letztendlich doch ziemlich mitten in der Pampa. Ohne Motorrad geht da wirklich nur sehr wenig. Ralf w\u00e4re am liebsten direkt in die Koje gekrochen, doch wir haben uns dann nach einer Cola doch zum Weitersuchen aufgerafft. Also, zu Fu\u00df zur\u00fcck zur Hauptstra\u00dfe und mit dem\u00a0n\u00e4chsten Pickup weiter zum Lamai Beach. Erstes Ziel dort war der Rose Garden, wo jedoch nichts frei war. Gleich daneben in der New Weekender Villa, bekamen wir schlie\u00dflich ein Zimmer. Na ja, das Zimmer war nicht der Renner, aber infolge des fortgeschrittenen M\u00fcdigkeitszustands mieteten wir uns eben dennoch ein. Die\u00a0Dusche tat auch in dem sehr einfachen Bad wirklich gut und wir waren danach wenigstens halbwegs f\u00fcr einen kleinen Bummel ins Dorf hergestellt. Auf dem Weg nach dahin klapperten wir auf der Suche nach \u00dcbernachtungsalternativen noch ein paar Unterk\u00fcnfte ab, blieben jedoch zun\u00e4chst erfolglos. Als wir am <a href=\"http:\/\/www.samuitourism.com\/accommodation\/sand_sea\/index.htm\" target=\"_blank\">Sand Sea Resort<\/a> vorbeikamen, die Bungalows und den Pool sahen, war es klar, dass wir hier die Tage von Koh Samui wohnen wollten. Es gab noch einen Bungalow und obwohl die Nacht mit 1.200 Baht bei weitem unseren bisherigen Rahmen sprengte, buchten wir uns gerne ein. In der New Weekender Villa holten wir schnell unser Gep\u00e4ck und bezahlten die eine Nacht, auch ohne sie ausgenutzt zu haben. Am Pool erholten wir uns dann zuerst einmal von den Anreise- und Umzugsstrapazen. Von unserem Quartier waren es dann nur ein paar Meter bis in die Dorfmitte von Lamai, wo es ein Riesenangebot von Restaurants, Kneipen und L\u00e4den gab. Im Lamai Food Center (zehn kleine nebeneinander liegende Restaurants) haben wir schlie\u00dflich zu Abend gegessen und danach auf der Suche nach dem Hexenrockstoff noch s\u00e4mtliche Anzugl\u00e4den durchquert.<\/p>\n<p>Der<strong> 12. Januar<\/strong> war ein hei\u00dfer Tag und deswegen zum an den Strandliegen nicht geeignet. Daf\u00fcr wollten wir uns Koh Samui mal etwas genauer anschauen und hatten uns beim <a href=\"http:\/\/www.samuitourism.com\/accommodation\/sand_sea\/index.htm\" target=\"_blank\">Sand Sea Resort<\/a> ein Moped ausgeliehen. Als dies betankt war und wir bei Toms Bakery gefr\u00fchst\u00fcckt hatten, konnte es losgehen. Nach verschiedenen Aussichtspunkten, von denen man toll auf die weitreichenden Sandstr\u00e4nde blicken konnte, schauten wir zuerst noch beim Flughafen vorbei, um dort unseren Flug nach Bangkok r\u00fcckzubest\u00e4tigen.\u00a0Erstes Highlight war danach der Big Buddha am gleichnamigen Strand. Die 12 Meter\u00a0hohe Statue liegt auf einer kleinen Insel, die \u00fcber einen Damm mit dem Festland verbunden ist und zeigt sich eindrucksvoll \u00fcber dem Meer und dem blauen Himmel.\u00a0Auf der Ringstra\u00dfe fuhren wir entlang der Nordk\u00fcste und kamen schlie\u00dflich nach Nathon, dem Hauptort von Koh Samui. Dort warfen wir einen kurzen Blick ins Samui Shell Museum und legten eine Mittagspause ein. Am Hin Lat Wasserfall, unweit von Nathon, war Badetag, doch wir gingen noch auf einem schmalen Dschungelpfad weiter flussaufw\u00e4rts, wo es noch weitere Wasserf\u00e4lle zu sehen gab. Auf der weiteren Rundfahrt sahen wir noch ein imposantes Elefantentor und die Laem Sor Pagoda, die direkt am Meer liegt. Kurz vor der R\u00fcckkehr nach Lamai Beach durften\u00a0nat\u00fcrlich Hin Ta &amp; und Hin Yai (die Gro\u00dfvater- und Gro\u00dfmutterfelsen) nicht fehlen, die besonders bei thail\u00e4ndischen Touristen beliebt sind. Wie die Felsen zu ihrem Namen kamen, ist nicht schwer zu erkennen und besonders Guidos Phantasie h\u00e4tte dabei sicherlich H\u00f6chstleistungen vollbracht. Beim Blick auf die sich schon senkende Sonne, \u00fcberlegten wir, dass es ganz gut mit einem sch\u00f6nen Sonnenuntergang ausschaut, wir aber dazu nicht die beste Position hatten. Kein Problem, denn wir waren ja mobil! Also rauf auf das Moped und zur\u00fcck zum Hat Talingh Ngam Beach. Ralf\u2019s Urlaubsgl\u00fcck stand nun auf der Kippe, doch die Sonne war uns hold und bereitete eine tolle Vorstellung. Nach einem bewegten Tag fuhren wir zufrieden zur\u00fcck nach Lamai Beach, wo wir wiederum im Lamai Food Center zu Abend a\u00dfen.<\/p>\n<p>Der <strong>13. Januar<\/strong> war eigentlich unser einziger richtiger Faulenzertag w\u00e4hrend des ganzen Urlaubs. Nachdem wir beim K\u00e4rntner Wirt gefr\u00fchst\u00fcckt hatten und die Kasse wieder gef\u00fcllt war, machten wir es uns am Pool bequem. Es war etwas bew\u00f6lkt (keineswegs kalt) und am Abend gab es auch einen kurzen Schauer (der einzigste Regen w\u00e4hrend der ganzen Reise). Im Renu Grill gab es das Abendessen.<\/p>\n<p>Ein Tag Ausruhen war genug, am <strong>14. Januar<\/strong> war wieder Bewegung angesagt. Schon im Reisef\u00fchrer wurde auf eine Tour zum Ang Thong Marine Nationalpark hingewiesen und daf\u00fcr hatten wir uns an diesem Tag entschieden. Sie war ihr Geld und jeden Schwei\u00dftropfen wert, soviel schon vorweg gesagt. Wir wurden am Morgen abgeholt und zum Bo Phut Beach gebracht, wo wir an Bord eines Kutters gingen und von Koh Samui aus rund zwei Stunden nach Westen tuckerten. Als wir das Archipel erreicht hatten, mussten wir auf ein Longtailboot umsteigen, das uns zur Insel Wua Talap brachte. Ein kleiner aber feiner palmenges\u00e4umter Strand erwartete uns zun\u00e4chst dort. Man konnte auch Schnorcheln und eine H\u00f6hle anschauen, H\u00f6hepunkt (im wahrsten Sinne des Wortes) sollte aber der Utthayan Hill sein. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben, doch in Erwartung einer Tour aufs Meer konnten wir aber nur mit Trekkingsandalen dienen. Uns stand nun ein 500 Meter langer Aufstieg auf die Spitze bevor, der es jedoch wirklich in sich hatte. Der Pfad f\u00fchrte nahezu senkrecht \u00fcber felsiges Terrain und mit Unterst\u00fctzung von Seilen zur Spitze. Der Schwei\u00df floss in Str\u00f6men, doch was man oben zu sehen bekam, war wirklich gigantisch. Man hatte einen Panoramablick \u00fcber das in allen Blaut\u00f6nen schimmernde Meer und die vielen dichtbewachsenen kleinen Inselchen. Ein wahrer H\u00f6hepunkt der gesamten Reise! Interessant war auch zu sehen, wer alles mit welchem Schuhwerk hochgekraxelt ist. So toll der Ausblick auch war, wohl oder \u00fcbel musste man ja auch irgendwann mal wieder hinunter. Hoch war der Pfad schon schwierig, doch abw\u00e4rts war es auch kein Spaziergang. It\u2019s not a picnic, it\u2019s a challenge! Patschnass kamen wir wieder unten an und k\u00fchlten uns erst mal im Meer ab. Zur\u00fcck auf unserem Schiff, gab es dort Mittagessen und die n\u00e4chste Insel wurde angesteuert. Auf Koh Mae gibt es den Thale Noi, einen kristallklaren Salzwassersee innerhalb der Insel gelegen. Nachdem wir auch diesen gesehen hatten ging es ersch\u00f6pft aber begeistert zur\u00fcck nach Bo Phut Beach und schlie\u00dflich nach Lamai Beach. Auch an diesem Abend besuchten wir zum Essen den Lamai Food Center und schauten uns in einem Restaurant noch den neuesten Harry Potter\u2013Film an.<\/p>\n<p>Am <strong>15. Januar<\/strong> hie\u00df es Abschied von Koh Samui nehmen, ein deftiger Muskelkater erinnerte noch an die Bergtour des gestrigen Tages. Vom <a href=\"http:\/\/www.samuitourism.com\/accommodation\/sand_sea\/index.htm\" target=\"_blank\">Sand Sea Resort<\/a> wurden wir zum Flughafen gebracht und fr\u00fchst\u00fcckten nach dem Einchecken erst mal dort. Im Boarding Bereich gab es Getr\u00e4nke, frisches Obst und man konnte sogar kostenlos im Internet surfen. Mit einer Propellermaschine der Bangkok Air ging es dann in knapp 90 Minuten zur\u00fcck in Thailands Metropole. Feine Sache im Vergleich zu zw\u00f6lf Stunden im Zug. Schon rund zwei Stunden nach Abflug auf Koh Samui waren wir n\u00e4mlich schon wieder im <a href=\"http:\/\/www.newsiam.net\/\" target=\"_blank\">New Siam Guest House<\/a> in Bangkok, wo wir f\u00fcr die restlichen Tage bereits zu Beginn des Urlaubs ein Zimmer reserviert hatten. Im B\u00fcro der Thai Airways nahm mein Ticket-Malheur dann zum Gl\u00fcck ein gutes Ende, denn gegen 1000 Baht Geb\u00fchr bekam ich schlie\u00dflich ein Ersatzticket. Gleichzeitig konnten wir auch noch den Heimflug r\u00fcckbest\u00e4tigen und uns auch wieder zwei Gangpl\u00e4tze besorgen. So richtig beruhigt fuhren wir danach mit dem Stadtbus zum Siam Square und von dort mit dem <a href=\"http:\/\/www.bts.co.th\/index1-e.htm\" target=\"_blank\">Skytrain<\/a> zum World Trade Center. Die m\u00e4chtigen Betonkonstruktionen von Haltestellen und Strecke verbauen noch zus\u00e4tzlich die mit Autos vollgestopften Stra\u00dfenschluchten, bieten aber immerhin die M\u00f6glichkeit sozusagen \u201e\u00fcber den Wolken\u201c schnell und preiswert vorw\u00e4rts zu kommen, wo zumindest ersteres auf dem Boden nicht immer m\u00f6glich ist. Im WTC schlenderten wir durch die zahlreichen L\u00e4den, wobei besonders die Schneiderl\u00e4den unsere besondere Aufmerksamkeit bekamen. Tats\u00e4chlich hatten wir dann einen recht gut passenden Stoff gefunden, welcher jedoch \u00fcber dem Limit unserer Stoffhexe lag. Diese neueste Entwicklung mailten wir gleich mit der Bitte um \u00dcberpr\u00fcfung in die Heimat. In einem ultraengen Stadtbus ging es anschlie\u00dfend zur\u00fcck in Richtung Khao San Road. Dort verbrachten wir den Abend mit Essen und Bummel durch die zahlreichen Verkaufsst\u00e4nde. Besonders den Anbieter von Studentenausweisen machten wir mit einer Gro\u00dfbestellung richtig gl\u00fccklich.<\/p>\n<p>Operation Hexenstoff, das war die Parole f\u00fcr den <strong>16. Januar<\/strong>. Nachdem wir im World Trade Center einen ganz passablen Stoff gefunden hatten, versprachen wir uns vom Pahurat-Markt ein noch besseres Angebot. Mittlerweile hatten wir aus der Heimat ein Bild vom Originalstoff bekommen und konnten so den H\u00e4ndlern genau das zeigen, was wir haben wollten. Mit dem Expressboot fuhren wir vom Phra Athit Pier zum Rachini Pier, von wo wir schon nach ein paar wenigen Schritten mitten im Marktgeschehen waren. Der indische Einfluss ist hier deutlich zu sp\u00fcren und die Auswahl an Stoffen aller Art ist absolut riesig. Tats\u00e4chlich wurden wir dann f\u00fcndig und bis Ralf Geld geholt hatte, war der Stoff auch mitnahmef\u00e4hig. V\u00f6llig zufrieden stellte uns das Ergebnis nicht, aber bei 40 Metern f\u00fcr rund 2 \u20ac pro Meter konnten wir auch kaum etwas falsch machen. Nachdem es doch schneller als gedacht geklappt hatte, brachten wir das P\u00e4ckchen erst einmal zur\u00fcck in unser Guest House. Auch f\u00fcr unsere Abendtour nahmen wir wieder das Expressboot. Wir fuhren vom Phra Athit Pier zum Oriental Pier und kamen schlie\u00dflich \u00fcber die Silom Road zum Patpong Nachtmarkt. Mit \u201eGood Blow\u201c und \u00e4hnlichen Beschreibungen wurden uns nachhaltig ein Besuch, einer der zahlreichen Animiershows und weiterer Dienstleistungen angeboten, doch wir konzentrierten uns dann doch mehr auf das Angebot des Nachtmarkts. CDs, Uhren, Hemden, T-Shirts in H\u00fclle und F\u00fclle, garantiert unecht. Ein etwas planlos wirkender Tuk Tuk \u2013 Fahrer brachte uns zur\u00fcck in die Khao San Road.<\/p>\n<p>Unser letzter Tag in Bangkok war der <strong>17. Januar<\/strong>, den wir mit gem\u00fctlichem Shopping ausklingen lassen wollten. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck brachte uns der Stadtbus zum Siam Square, wo wir in den umliegenden Kaufh\u00e4usern und Shopping Malls die letzten Eink\u00e4ufe erledigten. Bangkok zeigte sich an diesem Morgen wirklich von einer seiner unangenehmsten Seiten, denn mit der massiven Luftverschmutzung war die schw\u00fcle W\u00e4rme kaum auszuhalten. Die Vorfreude auf k\u00fchlere Temperaturen stieg! Unser Zimmer im Guest House hatten wir bis zum Abend behalten und wir konnten deshalb am Mittag in Ruhe packen, uns f\u00fcr den Flug richten und mussten es erst um 18.00 Uhr\u00a0verlassen. Noch mal ein thail\u00e4ndisches Abendessen und um Acht holte uns schlie\u00dflich das Airport Shuttle ab, das uns zum Flughafen brachte. Einchecken und Passkontrolle waren schnell erledigt, sodass wir noch gen\u00fcgend Zeit hatten, uns den Duty Free Shops zu widmen. Das Angebot war eher bescheiden bzw. keinesfalls schn\u00e4ppchenverd\u00e4chtig, weshalb die letzten Baht uns die ersten Euro-Scheine in die H\u00e4nde brachten. Mit ein wenig Versp\u00e4tung startete unser Jumbo dann um Mitternacht (Ortszeit) in Richtung Heimat. Karotten-Sellerie-Rosinen-Salat sowie Garupa Fisch mit einer S\u00fc\u00df-Sauer-So\u00dfe und gebratenem Reis als \u201eNachtessen\u201c sowie das bekannt gute Getr\u00e4nkeangebot vers\u00fc\u00dften den langen Flug und machten doch schon ein wenig Appetit auf die Heimat.<\/p>\n<p>\u00dcber Indien, die arabische Halbinsel und die T\u00fcrkei kamen wir am Morgen des <strong>18. Januar<\/strong> zur\u00fcck nach Frankfurt. Gleich beim Betreten des Flughafengeb\u00e4udes gab es eine Passkontrolle, ein paar Meter weiter noch ein fr\u00fchmorgendliches T\u00eate-a-T\u00eate mit einem vierbeinigen Mitarbeiter des Bundesgrenzschutz, das zum Gl\u00fcck ohne Erfolg blieb. Das Gep\u00e4ckband drehte sich wieder einmal recht lange bis auch unsere Rucks\u00e4cke dabei waren und der Zoll blickte recht argw\u00f6hnisch auf unseren Stoffballen, belie\u00df es jedoch bei einer einfachen Nachfrage. So ein wenig hatten wir auch f\u00fcr die R\u00fcckfahrt auf Uri\u2019s Airport-Shuttle spekuliert, doch das stand witterungsbedingt daheim in der Garage. Kein Problem, dann eben weiter zum Fernbahnhof, von wo uns der Eurocity Matterhorn nach Karlsruhe und schlie\u00dflich die S 5 heim nach Bilfingen brachte.<\/p>\n<p>Welcome Home!<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong><\/p>\n<p>Thailand zum Dritten! Vieles hat sich ver\u00e4ndert seit meinem ersten Urlaub 1993. Bangkok war schon damals einfach verr\u00fcckt, aber dies hat sich in jeder Hinsicht noch weiter gesteigert. Der unglaubliche Verkehr in der Stadt ist auf einer Ebene nicht mehr zu bew\u00e4ltigen, weshalb nun eine Hochbahn in die H\u00e4userschluchten gebaut wurde. \u00dcberzeugend sind immer noch die exzellenten Bus- und Zugverbindungen, die das Herumreisen relativ angenehm gestalten und vor allem das doch sehr positive Preisniveau. Wo kann man schon in Europa f\u00fcr 5 \u20ac ein Zimmer bekommen, f\u00fcr 2 \u20ac zu zweit Essen + Trinken oder f\u00fcr 1 \u20ac 200 km Zugfahren?! Nat\u00fcrlich hat auch das Internet in Thailand Einzug gehalten, so dass man praktisch an jeder Ecke ein Gelegenheit zum Surfen und E-Mails checken findet. Das Wetter war sehr sch\u00f6n, wenn es auch nicht immer sehr angenehm war. Vor allem in Bangkok und auf Koh Samui machen Luftverschmutzung und Luftfeuchtigkeit die 30\u00b0 bis 35\u00b0 Celsius zu einem recht anstrengenden Spa\u00df. Beeindruckend sind die Ruinen von Ayutthaya und Sukothai, vor allem da man doch viele Parallelen zu anderen Kulturen, wie zum Beispiel den Maya in Mittelamerika, erkennen kann (ohne dass diese nat\u00fcrlich voneinander wussten). Herrlich sind auch die Obst- und Gem\u00fcsem\u00e4rkte, durch die stundenlang bummeln k\u00f6nnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>P\u00fcnktlich um 9.00 Uhr stand am Morgen des 29. Dezember Uri\u2019s Airport-Shuttle vor der T\u00fcr und brachte uns trotz dichtem Schneetreiben gewohnt zuverl\u00e4ssig zum Flughafen nach Frankfurt. W\u00e4hrend Torsten und Gabi wieder Richtung K\u00f6nigsbach fuhren, checkten wir ein und bekamen unsere Bordkarten. Alles schien planm\u00e4\u00dfig zu laufen. 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